Gut zu wissen

Damit Sie wissen, worauf es ankommt

Hier erfahren Sie Vor- und Nachteile diverser Produkte und Materialien, um mit unserer Unterstüzung eine optimale Entscheidung für Ihr Projekt zu treffen.

Welche Fenster dürfen es sein?

Kunststofffenster

Kunststofffenster gehören in der Fensterproduktion heute zu der meistverbreiteten Variante von Fenstern. Die meisten Fensterrahmen aus Kunststoff werden aus PVC (Polyvinylchlorid) hergestellt. Sie bieten viele Vorteile und benötigen keinen besonderen Aufwand um ihre Qualität durch Pflege oder Instandhaltung zu verlängern.

Auch die Preise sind verhältnismäßig günstig und attraktiv. Es gibt eine Vielzahl an Profilen sowie spezifische Eigenschaften im Bereich des Schallschutzes, Einbruchschutzes und der Energieeffizienz.

Die Profile von Kunststofffenstern werden im Strangpress- oder Spritzgussverfahren hergestellt. Kunststoff ist thermoplastisch und kann dadurch bei entsprechenden Temperaturen in jede beliebige Form gebracht werden. Die Art der Verarbeitung der Fensterprofile, insbesonders im Inneren der Fensterrahmen, ist ein entscheidendes Kriterium für die Qualität von Kunststofffenstern.

Vor- & Nachteile

Holzfenster

Holzfenster sind die klassische Variante, die den Ursprung der Fensterrahmen bis heute aufrechterhalten. Sie zählen zu den ältesten und natürlichsten Rahmenwerkstoffen. Zudem handelt es sich bei Holz um einen natürlichen Baustoff, der für ein angenehmes Wohnklima sorgt. Es gibt ein umfassendes Holz-Angebot das zum Beispiel Lärchenholz, Kiefernholz, Fichtenholz, Eichenholz oder Douglasie beinhaltet.

Holzfenster stehen auch unumstritten für Nachhaltigkeit und Qualität, denn Holz wächst als Ressource nach und kann nach der Verwendung klimaneutral entsorgt werden. Dank der Individualität der Holzrahmen, können Sie die Oberfläche mit Lack, Öl oder einer beliebigen Farbe behandeln. Auch in Sachen Maße und Formen, können Sie Ihr Holzfenster ganz individuell nach Wunsch anfertigen lassen, denn Holzfenster bieten viel Raum für Kreativität.

Vor- & Nachteile

Welcher Bodenbelag darf es sein?

Parkettboden

Die Oberfläche von Fertigparkett ist bereits verlegefertig behandelt – entweder mit herkömmlicher Lackversiegelung oder immer häufiger auch mit Öl oder Wachs. Die meisten Fertigparkette sind Mehrschicht-Elemente. Kernstück ist dabei die Mittellage aus belastbarem Naturholz oder Sperrholz. Nut und Feder sind aus diesem Mittelstück herausgefräst. Als untere Schicht verwendet man meist ein Weichholzfurnier mit einer quer zur Mittelschicht verlaufenden Faserrichtung. Die obere Nutzschicht besteht aus einer hochwertigen Holzart und muss laut Norm mindestens 2 mm dick sein. Sie zeigt meist die klassischen Parkettmuster und deren Varianten.

Verlegeart

Mehrschicht-Parkett wird überwiegend an Nut und Feder verleimt und schwimmend verlegt, je nach System auch mit Metallbügeln. Dagegen verklebt man die dünnen Massivparkette vollflächig mit dem Untergrund. Hierbei ist es wichtig, dass der Unterbelag eben und schmutzfrei ist.

Vor- & Nachteile

Laminatboden

Eine Laminatdiele besteht aus mehreren Schichten. Trägermaterial ist meist eine hochverdichtete und sehr belastbare Holzfaserplatte (MDF oder HDF). Bei preiswerteren Ausführungen werden auch Spanplatten verwendet. Auf der
Oberseite schützt klares Melaminharz (Overlay) das darunterliegende Dekorpapier. Je nach Art der Fertigung unterscheidet man direktbeschichtetes Laminat (DPL) und “High Pressure Laminate” (HPL). Beim HPL verpresst man harzgetränkte Papiere mit Dekorschicht und Overlay und verklebt diese anschließend mit der Trägerplatte. Dieser Aufbau macht die Diele belastbarer.

Verlegeart

Laminat wird schwimmend verlegt. Das bedeutet, die Elemente werden an Nut und Feder verleimt, so dass sie eine zusammenhängende Platte bilden, die Wände oder andere Bauteile nicht berühren darf. Sie muss auf dem Untergrund “schwimmen”.

Eine deutlich angenehmere Art, um Laminat erfolgreich, schnell und einfach zu verlegen, bietet Klicklaminat. Klick-Laminat ist ein leimfreies Verbindungssystem. Dieses muss nicht verklebt werden, sondern hält durch einen „Klick“ von Nut und Feder.

Vor- & Nachteile

Holzdielenboden

Der Holzdielenboden, der naturbedingt aus Massivholz besteht und in vielfältigen Maserungen und Holzarten erhältlich ist, dient sowohl als Wohnraumhingucker, als auch ein nachhaltiger und gesunder Bodenbelag. Holzdielenböden haben eine geringe elektrische Leitfähigkeit und gute isolierende Eigenschaften. Die angenehme Oberflächentemperatur gleicht Feuchtigkeitsschwankungen der Raumluft in einem gewissen Umfang aus. Durch die Dielenstärke von 2 bis 2,5 cm kann der Boden problemlos abgeschliffen und nachbehandelt werden. Es können Lacke und Öle aufgetragen werden oder Sie lassen die Holzdiele unbehandelt. Da wir es hier mit einem Naturprodukt zu tun haben, können Maserungen voneinander abweichen.

Verlegeart

Holzdielen erfordern eine spezielle Unterkonstruktion, sodass der Fußbodenaufbau insgesamt höher ist als bei anderen Holzböden. Sie werden geklebt, geklammert oder verschraubt.

Der Trittschall kann ein Problem darstellen, denn die Zwischenräume der Unterbaukonstruktion bieten Platz zum Schallen. Dagegen helfen spezielle Dämmstreifen oder eine teilweise Verlegung von Teppichen, die dekorativ im Raum ausgelegt werden können.

Vor- & Nachteile

Vinylboden

Vinyl ist eine Kurzform von Polyvinylchlorid, das als PVC besser bekannt ist. Das Material verfügt über ausgezeichnete technische Eigenschaften, die es für viele Einsatzbereiche attraktiv macht. PVC ist ein moderner Kunststoff, der sich sehr flexibel verarbeiten lässt und in verschiedene Formen gebracht werden kann. Es handelt sich um Kunststoffbeläge, die durch einen Mehrschichtaufbau gekennzeichnet sind. Als Basis dient meist eine Unterschicht aus Kunststoff. Zur Stabilisierung folgt darauf die Trägerschicht, auf der sich die Druckschicht befindet. Die Druckschicht ist das eigentliche Dekor.

Vinylboden zeichnet sich durch zahlreiche Vorteile aus, denn Vinyl gilt als robust, haltbar, hygienisch und pflegeleicht. Dieser ist preislich betrachtet sehr attraktiv und zählt darüber hinaus, zu hochwertigen Bodenbelägen mit einem breiten Spektrum an Designs. In Sachen Design wissen Vinylbodenbeläge zu überzeugen. Sie sind reich an Formen, Farben, Dekoren sowie Mustern verfügbar.

Verlegeart

Das Verlegen von Vinylböden ist mit relativ wenig Arbeitsaufwand verbunden. Der Vinylboden kann klebend oder schwimmend verlegt werden. Bei der schwimmenden Verlegung wird mit einem praktischen Klick-System gearbeitet. Das Klick-System hat den Vorteil, Schäden am Boden einfacher ausbessern zu können. Das verklebte Verlegen von Vinylböden ist etwas aufwändiger, sorgt aber für eine bessere Trittschalldämmung.

Vor- & Nachteile

* Für weitere Informationen oder Fragen zu Baustoffen, vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin.
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